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Gedenken an die Opfer des Holocaust: Jüdischer Humor und sein Hintergrund im Antisemitismus

In ihrer Geschichte erfuhren die jüdischen Gemeinden mehrfach Anfeindungen, die vielerorts in Pogromen endeten. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich aus einem Antijudaismus ein rassistischer Chauvinismus: der Antisemitismus. Er mündete in den Holocaust mit seiner Vernichtungsmaschinerie. Wie reagierten unsere Mitbürger mit jüdischem Glauben auf diesen Hass?
Viele entwickelten einen besonderen Humor, um die immer aggressiveren Anfeindungen zu verarbeiten. Wer den jüdischen Humor aus Anschauungsbeispielen kennt, wundert sich oft: Wie können jüdische Menschen so über Anfeindung und Verfolgung lachen?
Genau diesen Humor wird Rolf Faymonville, Schulleiter des Albertus-Magnus-Gymnasiums Bensberg und Diakon, gemeinsam mit Willy F. Bartz, dem Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. beleuchten. Sie greifen Witze und Karikaturen auf, in denen sich Juden mit Antisemitismus befassen, setzen sie in ihren historischen Kontext und machen sie für die Gäste nachvollziehbar.
Musikalisch begleitet die Klezmer-Gruppe „Die Zitrönchen“ das Programm.
Veranstalter: Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. und Katholisches Bildungswerk Rheinisch-Bergischer-Kreis
