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Liebe Mitglieder, liebe Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter,
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Im Juni laden wir gemeinsam mit der Katholische Pfarreiengemeinschaft Bergisch Gladbach-West zu einem außergewöhnlichen musikalischen Genuss ein:
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Shalom - Kirche trifft Synagoge
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Ein Konzert mit Viola und Orgel im Rahmen des Bergisch Gladbacher Orgelsommers
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Katholische Kirche St. Clemens, Bergisch Gladbach-Paffrath
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Kempener Str. 4, 51469 Bergisch Gladbach
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Der Eintritt ist frei. Um Spenden für das Therapiezentrum „Green House“ in unserer Partnerstadt Ganey Tikva in Israel wird gebeten.
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Das Konzert bietet ein seltenes, aber reizvolles Zusammenspiel von Viola und Orgel und verspricht ein außergewöhnliches Klangerlebnis. Semjon Kalinowsky (Viola) und Guy Poupart (Orgel) stellen mit ihren Instrumenten und mit den dargebotenen Werken einen interreligiösen musikalischen Dialog her.
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Angelehnt an die reichen Traditionen der christlichen Orgelmusik und der jüdischen Liturgie führt dieses einzigartige Konzert beides zusammen und vereint auf diese Weise beliebte Repertoire-Klassiker wie "Kol Nidrei" von Max Bruch, "Prayer" von Ernest Bloch und „Synagogen Melodien“ von Louis Lewandowski mit den wertvollen, in Vergessenheit geratenen Werken von Joseph Sulzer und Joachim Stutschewsky. Letztere haben die beiden Künstler infolge intensiver Forschung neu entdeckt. Das Konzert bildet somit auch eine Brücke zwischen Tradition und Moderne.
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Jüdisch liturgische Musik
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Im gemeinsamen Schatz der biblischen Psalmen zeigt sich immer schon die große Nähe der jüdischen und christlichen Glaubenstraditionen. Eine große Blüte erlebte die jüdisch-liturgische Musik im 19. Jahrhundert mit seinen Reformbewegungen bis hinein in das erste Drittel des 20. Jahrhunderts. Die Orgel, die „Königin der Instrumente“, hielt Einzug in die Synagogen, auch wenn sie innerhalb der jüdischen Gemeinschaft immer auch umstritten war, denn vielen galt sie zu sehr als christliches Symbol. Bis 1938 fand sich dennoch in fast jeder größeren Stadt Deutschlands eine Synagogenorgel.
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Die Kombination Viola und Orgel erlaubt eine originelle Farbigkeit. Die Palette reicht dabei von üppiger Klangfülle bis zu zarter Melancholie, von meditativer Entspannung bis zu Virtuosität und überraschenden Kontrasten. Die epochen- und genreübergreifende Programmzusammenstellung verspricht ein kurzweiliges, abwechslungsreiches und nachhaltiges Hörerlebnis.
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haben sich gesucht und gefunden, um ihre Instrumente zusammen erklingen zu lassen und christlicher Orgelmusik und jüdischen Liturgie neu zum Leben zu erwecken.
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Semjon Kalinowsky (Viola) stammt aus der Ukraine und erhielt seine musikalische Ausbildung in Lemberg und später in Danzig. Heute lebt er in Lübeck und bereist Europa und Israel als Solist und Kammermusiker. Einen kammermusikalischen Schwerpunkt bildet die Zusammenführung von Viola und Orgel. Dabei gilt sein besonderes Interesse dem Aufspüren alter Notenmanuskripte in den europäischen Musikbibliotheken. Für seine herausragende Tätigkeit wurde er vom Präsidenten der Ukraine mit dem Titel „Verdienter Künstler der Ukraine“ ausgezeichnet.
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Guy Poupart (Orgel) kommt aus Sandefjord, Norwegen, erhielt jedoch seinen ersten Orgelunterricht bei Carlo Hommel in Luxemburg. Nach einem Chemiedoktorat widmete er sich wieder intensiv der Orgel (Konzertdiplom, Meisterkurse). Auch er bereist als vielfach ausgezeichneter Organist nicht nur sein Heimatland, sondern ganz Europa und bespielt berühmte Orgeln. Auch als Kammermusiker ist er bekannt geworden.
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Das „Green House“ - das „Grüne Haus“ - ist ein Zeichen der Hoffnung in GaneyTikva. Das Zentrum bietet umfassende Betreuung für Familien, die mit einer psychischen Erkrankung, Angstzuständen oder Traumata eines oder beider Elternteile sowie mit emotionalen Schwierigkeiten von Kindern zu kämpfen haben. Hier werden auch Opfer des Terrorangriffs der Hamas am 07.10.2023 auf Israel betreut. Da diese
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Betreuung kostspielig ist, sammelt die Stadtverwaltung Ganey Tikva Spenden, um den weniger begünstigten Familien einen niederschwelligen Zugang zu einer Therapie zu ermöglichen.
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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Hier sind unsere aktuellen Berichte:
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Amos Oz: Esperanto - Die Geschichte von Martin im Kibbuz
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Am Vorabend des Gedenktages an die Gründung der Staates Israel (14. Mai) hatte unser Verein in das Rathaus Stadtmitte zu einer Lesung aus der Kurzgeschichtensammlung von Amos Oz, „Unter Freunden“ eingeladen. Es handelt sich hierbei um acht Kurzgeschichten, deren Schauplatz ein Kibbuz der späten 1950er Jahre ist. Amos Oz hatte selbst als Jugendlicher einen Kibbuz zur Heimat gewählt. Zunächst aber …
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... lassen wir es zu, dass unser Volk vernichtet wird. So werden viele Israelis denken, und vor diesem Hintergrund sehen sie den Präventivschlag gegen den Iran. Auch unsere Freunde in Ganey Tikva sind so motiviert. Mit dem Wissen um die Vernichtung von ca. sechs Millionen Juden im Holocaust und um alle Pogrome gegen Juden früher und heute, ist diese Einstellung …
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Auf unserer Website gibt es noch viel mehr zu sehen. Schauen Sie doch mal rein!
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Städtepartnerschaft Ganey Tikva Bergisch Gladbach e.V.
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