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Liebe Mitglieder, liebe Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter,

in der Zeit zwischen dem Gedenken an den 07.10.2023 und den 09.11.1938 möchten wir Sie für die Frage gewinnen, was beide Daten miteinander zu tun haben. Die Antwort ist leicht, aber bedrückend. Und wir möchten Sie auf die Rede von Lizy Delaricha, der Bürgermeisterin von Ganey Tikva, zum Gedenken an den 07.10.2023 hinweisen, denn sie zeigt sehr gut, was die Menschen in unserer Schwesterstadt empfinden, was ihnen wichtig ist, was sie motiviert. Vielleicht berühren Sie diese Worte und schaffen ein besseres Verständnis für die Situation der Menschen in unserer Schwesterstadt (s. zweiter angehängter Bericht).

Noch ein Gedanke: In Ganey Tikva hat der Gaza-Krieg Gesichter - Gesichter von Menschen, die ihr Leben gelassen haben, bei dem Terroranschlag der Hamas vor mehr als zwei Jahren oder im anschließenden Krieg. Betroffen machen auch die Gesicherter der gefallen Soldaten, die ihr Leben noch vor sich hatten, aber für die Sicherheit ihres Volkes in den Krieg gezogen sind. Im letzten Monat starb Matan Abramovitz in Gaza (s. erster angehängter Bericht). So ähnlich verhält es sich auch in unserer ukrainischen Partnerstadt Butscha. Dass Töchter und Söhne, Schwestern und Brüder, Freundinnen und Freunde an einer militärischen Front stehen - an diesen Gedanken mögen wir uns nicht gewöhnen.

Es sind traurige Geschichten, die wir erzählen, weil wir auch in der Trauer mit unseren Freunden vereint sein wollen.

Bitte nehmen Sie sich Zeit für unsere Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht:
Sonntag, 09.11.2025, 17.00 Uhr
am Holocaust-Mahnmal im Park der Villa Zanders

Hier sind unsere aktuellen Berichte:

Amos Oz: Esperanto - Die Geschichte von Martin im Kibbuz

Am Vorabend des Gedenktages an die Gründung der Staates Israel (14. Mai) hatte unser Verein in das Rathaus Stadtmitte zu einer Lesung aus der Kurzgeschichtensammlung von Amos Oz, „Unter Freunden“ eingeladen. Es handelt sich hierbei um acht Kurzgeschichten, deren Schauplatz ein Kibbuz der späten 1950er Jahre ist. Amos Oz hatte selbst als Jugendlicher einen Kibbuz zur Heimat gewählt. Zunächst aber …
Amos Oz: Esperanto - Die Geschichte von Martin im Kibbuz

Nie wieder...

... lassen wir es zu, dass unser Volk vernichtet wird. So werden viele Israelis denken, und vor diesem Hintergrund sehen sie den Präventivschlag gegen den Iran. Auch unsere Freunde in Ganey Tikva sind so motiviert. Mit dem Wissen um die Vernichtung von ca. sechs Millionen Juden im Holocaust und um alle Pogrome gegen Juden früher und heute, ist diese Einstellung …
Nie wieder...
Auf unserer Website gibt es noch viel mehr zu sehen. Schauen Sie doch mal rein!
Schalom und bis bald!

Susanne Schlösser
Städtepartnerschaft Ganey Tikva Bergisch Gladbach e.V.