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Liebe Mitglieder, liebe Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter,
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zu Beginn des Jahres 2024 wünsche ich Ihnen im Namen des Vorstands alles Gute, Gesundheit und Zuversicht, dass ein neues Jahr auch neue Chancen für die Lösung so vieler Konflikte im Kleinen wie im Großen bringt.
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Der Krieg „Eiserne Schwerter“
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Aus unserer Partnerstadt gab es kurz vor Weihnachten noch ernüchternde Mitteilungen. Lizy Delaricha schrieb:
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„Die aktuelle Situation ist in der Tat kompliziert. Es gibt zwei Kriegsgebiete (Süd und Nord), die deutliche Auswirkungen auf das tägliche Leben und das Verhalten aller haben.
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Die nationale Stimmung ändert sich schnell, und jeden Tag beginnen wir von vorne und versuchen, eine Art Routine beizubehalten. Schon zu Beginn des Krieges haben wir alle örtlichen Einrichtungen und insbesondere Schulen und Kindergärten geöffnet und Anstrengungen unternommen, um sie offen und sicher zu halten.
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Trotz der Belastungen des Kriegs ist die Bevölkerung der Stadt stark, und fast jeder teilt die Meinung, dass es sich um einen gerechtfertigten Krieg handelt.
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Wir alle danken der deutschen Regierung und den Führungskräften, die uns in diesen schweren Zeiten unterstützen.“
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Auch unsere Freundin, Orna Ben-Ami, die Künstlerin mit dem großen Namen in Israel, hat sich mit dem Massaker am "Schwarzen Dienstag" auseinandergesetzt und die Eindrücke künstlerisch verarbeitet. In dem unten angezeigten Bericht finden Sie das Konzept zu einer neuen Ausstellung mit dem Titel "After October", das ich in diesem Rahmen veröffentlichen darf.
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Bis zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocaust dauert unsere Spendensammlung für das Green House in Ganey Tikva an. Wie schon zuvor beschrieben handelt es sich um eine Therapieeinrichtung für Menschen mit psychischer Erkrankung, die im Green House Hilfe erfahren. Unsere Spenden werden für weniger begüterte Familien mit Kindern eingesetzt. Das Green House wurde am 07.09.2023 eröffnet und nimmt nun nach dem 07.10. gezielt Menschen auf, die aus dem Süden und dem Norden Israels nach Ganey Tikva evakuiert wurden und an Traumata leiden. Die ersten 3.000 Euro wurden schon überwiesen, um einer Familie den Start im Therapiezentrum zu ermöglichen. Unsere Unterstützung, die im alten Jahr begonnen hat, soll im neuen Jahr nicht enden. Immer noch ist unsere Solidarität gefragt. Bitte spenden Sie für das Green House.
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Der Internationale Gedenktag an die Opfer des Holocaust
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Anlässlich der Befreiung des Vernichtungslagers Ausschwitz/Birkenau erinnern wir uns an die Opfer des Holocaust. In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk, dem Kulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises und dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium laden wir zu folgender Veranstaltung ein:
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Der vergessene Holocaust – Eine Reise nach Transnistrien
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Filmvorführung und Gespräch mit Ruthy Vortrefflich aus der Bergisch Gladbacher Partnerstadt Ganey Tikva. Ihr Vater war in den Lagern Transnistriens.
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Freitag, 26.01.2024, 18.30 Uhr
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am Vorabend des Internationalen Gedenktags an die Opfer des Holocaust
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Großer Sitzungssaal des Kreishauses, Am Rübezahlwald 7, 51469 Bergisch Gladbach
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Der Dokumentarfilm „Vergessener Holocaust – Eine Reise nach Transnistrien“ von 2019 zeigt Schicksale der jüdischen Deportierten in den Ghettos und Lagern Transnistriens zwischen 1941 bis 1944. Im Film lernt Felix Zuckermann aus Czernowitz, Sohn der Holocaust-Überlebenden Rosa Zuckermann, erstmals die Deportationsrouten seiner Mutter kennen, bei der ihre Eltern, ihr Ehemann und ihr erster Sohn umkamen. Transnistrien gehörte damals zu Rumänien. Im Zweiten Weltkrieg wurden dort Lagersysteme errichtet für ca. 150.000 Juden. Von diesen überlebten zwei Drittel die Lager nicht.
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Ruthy Vortrefflich berichtet im Gespräch von den Erfahrungen ihres eigenen Vaters in diesen Lagern. Er gehörte zu den wenigen, die überlebten und 1950 nach Israel auswanderten. Dort wurde 1962 Tochter Ruthy geboren. Sie hat zu Hause nur Deutsch gesprochen und ist mit der deutschen Kultur aufgewachsen. Seit 1984 lebt sie in Bergisch Gladbachs Partnerstadt Ganey Tikva und ist herzlich mit Bergisch Gladbach verbunden. Ihr Vater David starb erst 2021 mit 100 Jahren, 10 Monate nach seiner Frau Martha.
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Der Film- und Gesprächsabend wird vom Klezmer-Ensemble „Die Zitrönchen“ musikalisch begleitet.
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Schön, wenn wir uns bei dieser Gelegenheit sehen!
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Hier sind unsere aktuellsten Berichte:
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Amos Oz: Esperanto - Die Geschichte von Martin im Kibbuz
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Am Vorabend des Gedenktages an die Gründung der Staates Israel (14. Mai) hatte unser Verein in das Rathaus Stadtmitte zu einer Lesung aus der Kurzgeschichtensammlung von Amos Oz, „Unter Freunden“ eingeladen. Es handelt sich hierbei um acht Kurzgeschichten, deren Schauplatz ein Kibbuz der späten 1950er Jahre ist. Amos Oz hatte selbst als Jugendlicher einen Kibbuz zur Heimat gewählt. Zunächst aber …
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... lassen wir es zu, dass unser Volk vernichtet wird. So werden viele Israelis denken, und vor diesem Hintergrund sehen sie den Präventivschlag gegen den Iran. Auch unsere Freunde in Ganey Tikva sind so motiviert. Mit dem Wissen um die Vernichtung von ca. sechs Millionen Juden im Holocaust und um alle Pogrome gegen Juden früher und heute, ist diese Einstellung …
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All dies und noch viel mehr gibt es auf unserer neuen Website zu sehen. Schaut doch mal rein!
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Städtepartnerschaft Ganey Tikva Bergisch Gladbach e.V.
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